Die Wertimaginationen

Das Erleben von inneren Bildern ist ein wesentlicher Teil des alltäglichen Erlebens eines jeden Menschen. Aus diesem Grund werden innere Bilder und ihre Kräfte sowohl im psychotherapeutischen als auch im beraterischen Bereich eingesetzt. Verschiedene Therapiemethoden nutzen das Potenzial unserer inneren Bilder (z.B. das Katathyme Bilderleben, die Visualisierung nach Simonton, die Hypnotherapie, das NLP).

Dr. Uwe Böschemeyer hat eine sehr tiefgreifende Methode entwickelt, durch die jeder Mensch in Kontakt mit seinen inneren Bildern kommen kann: Die so genannten Wertimaginationen.

Diese von Böschemeyer entwickelte Imaginationsform basiert auf dem Menschenbild der humanistischen Psychotherapieschulen, insbesondere dem Menschenbild Viktor E. Frankls.

Die Wertimaginationen eröffnen einen Zugang zu den Kräften unserer inneren Bilder und zu den Potentialen unseres eigenen geistigen Unbewussten. Sie betonen in besonderem Maße das Freie, das Verantwortliche und das Sinnsuchende im Menschen. In den Wertimaginationen spielt die Idee der inneren Wahlmöglichkeit eine große Rolle. Selbst wenn wir in der Außenwelt nicht immer alles verändern können, so haben wir doch die Möglichkeit, im eigenen Inneren Veränderungen herbeizuführen. Hinzukommend sind die Wertimaginationen eine wunderbare Möglichkeit, sich Konfliktsituationen angstfreier vor Augen zu halten, um so deren Lösung voranzutreiben und sie gut zu bearbeiten.

Das Zentrum der Wertimaginationen ist die Beziehung zu den hilfreichen männlichen und/oder weiblichen Gestalten. Diese so genannten Wertgestalten sind z.B. der/die Innere Weise, der/die Innere Arzt/Ärztin, der/die Innere Indianer/in, das innere Kind, der/die Verbündete. Im Vordergrund stehen dabei die tiefe Begegnung mit den Wertgestalten und das Verstehen der inneren Bilder und Symbole. Aus diesem Grund sieht, hört, riecht, schmeckt, tastet, spürt und fühlt der Imaginand das, was ihm begegnet. Und da sich der Imaginand in den Wertimaginationen, im Gegensatz zu den Träumen, seiner selbst und dessen, was er erlebt, bewusst ist, hat er die Möglichkeit, sich mit dem, was ihm begegnet, auseinander zu setzen.

Während der Wertimaginationen ist der Imaginand im Kontakt mit dem Therapeuten, die Erfahrungen werden mitgeteilt, so dass der Therapeut den Prozess begleiten kann. So werden die inneren Bilder ganz bewusst erfahren.

 Die Wertimaginationen können bei vielen Fragestellungen sinnvoll zum Einsatz kommen. Man kann sowohl bei persönlichen Themen (Partnerschaftsfragen, Erziehungskonflikte etc.) als auch bei psychotherapeutisch relevanten Problemen (Ängsten, Depressionen etc.) mit den inneren Bildern arbeiten.

 

 

 

 


Praxis für Wertimaginationen   ·   Dr. Clemens Brandt / Susanne Thölke   ·   Auf dem Meere 42   ·   21335 Lüneburg

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